Landwirtschaft 4.0 – der Landwirt als Datenmanager

Tagtäglich rauschen heute jede Sekunde mehr Daten über den digitalen Highway als zu Beginn des Jahrhunderts im globalen Netz insgesamt gespeichert war. Die Erde ist in Bewegung, wie wir seit der Entdeckung von Kopernikus und Galilei wissen. Doch da sie sich überall mit gleicher Geschwindigkeit dreht, muss auch die Branche Landwirtschaft mit, um nicht abgehängt zu werden.

 

 

Der Begriff Fußballweltmeister springt uns gegenwärtig überall ins Auge – Digitalweltmeister hingegen müsste noch formuliert werden. Formulieren oder gestalten? Gilt doch die Idee, Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu erdulden, sondern uns alle zu produktiverem Handeln zu befähigen: Empowerment – noch mobiler und leistungsfähiger. Die Digitalisierung spielt gerade auch in der Landwirtschaft eine große Rolle. Parallel zur Ernährungssicherstellung der steigenden Weltbevölkerung ist nachhaltiges Wirtschaften gefordert. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wären eine Versorgung der Landwirte mit Ackerschlagkarten und Sensoren sowie ein flächendeckende Netzabdeckung Grundvoraussetzung. Landwirtschaftliche Betriebe können in Abhängigkeit ihrer Größe entschieden, welche Daten und resultierende Methoden für sie wirtschaftlich und nachhaltig sinnvoll sind. Eins ist dabei klar: Der Landwirt von heute ist nicht nur Ackerbau- und Wirtschaftsprofi, sondern auch Datenmanager.

 

 

Digitalisierung in der Landwirtschaft – vom Precision Farming zum Farming 4.0

 

Precision Farming – auf den digitalen Hightech-Traktor aufgesprungen