Was muss ein Produkt mitbringen, um eine erfolgreiche Innovation zu sein?

Innovative Produkte in der Gesundheitsindustrie – Redaktion. Text. Idee.
Innovationsmanagement in Life Sciences

 

 

Personalisierte Medizin, Medizintechnik und Künstliche Intelligenz – Innovationsmanagement und Hürden 

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Dass Daten in großen Mengen verfügbar sind (und sein werden), ist klar. Dass durch ein gutes Daten-Management die Gesundheitsbranche in einem noch größeren Schritt revolutioniert werden kann, vielleicht noch nicht so ganz. Zumindest gilt es, einige Hürden zu nehmen.

Vergleichbar mit der Entdeckung des Penicillins erlebt die Medizin aktuell durch Digitalisierung, Big Data und KI eine neue Ära. Drei Attribute – drei Bereiche: Da ist zum einem das Monitoring, beispielsweise durch Wearables wie Smartwatches, die signifikante Abweichungen bei essenziellen Körperdaten rückmelden. Krankheiten können so im Frühstadium erkannt und entsprechend behandelt werden.

 

 

Die Diagnostik als zweites Feld kann durch künstlich intelligente Systeme mit jedem analysierten Bild aus bildgebenden Verfahren klüger werden. In unglaublicher Geschwindigkeit können Daten und Krankenakten mit einer riesigen Menge Informationen äußerst genau verglichen werden.

 

Und drittens haben Big Data und Künstliche Intelligenz das Potenzial, schneller und genauer nach neuen Substanzen, Arzneimitteln und Therapien zu suchen. Bisher werden unzählige Analysen verschiedenster Molekülkombinationen, anschließende Tierversuche und schließlich klinische Studien auf Wirksamkeit durchgeführt, bis schließlich ein neues Medikament entsteht – oder auch durchfällt. Ein milliardenschweres Pokerspiel. Durch computergestützte Prognoseverfahren, die wiederum auf einen riesigen Pool an Forschungsdaten zugreifen, könnte dies effizienter und gewinnbringender verlaufen.

 

Der intensive Austausch innerhalb Fachkreise im Gesundheitssektor ist essenziell, und weiterführend mit Gesetzgebung und Krankenkassen. Die Erstattung besser an Lebensqualität anzupassen – ein prospektiver Ansatz. Um den Blick auf den Patienten und sein Wohlergehen zu richten, anstatt auf abstrakte, nicht spezifische Reglementierungen, rückt auch die personalisierte Medizin immer stärker in den Fokus. In einigen Datenanalysen konnte bereits nachgewiesen werden, dass zunächst teure Therapien besser wirken und so auf Dauer Kosten sparen könnten.

 

Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt wäre, Reglementierungen im Life-Science-Bereich europaweit anzugleichen. Datenschutz ist natürlich ein großes Thema und äußerst wichtig. Allerdings ist das Konzept gerade in den Life Sciences nicht gänzlich ausgereift. Reglementierungen bergen die Gefahr, nicht förderlich für innovative Entwicklungen zu sein, viele Wissenschaftler fürchten eine Zensur oder haben Angst vor nicht absehbaren Konsequenzen. Hier ist es wichtig, Reglementierungen praxisnah anzupassen und den offenen Austausch zwischen Politik und Wissenschaft zu fördern – nicht zwingend zu den wissenschaftlich-technischen Hintergründen ins Detail, sondern über die Zusammenhänge und Auswirkungen der verschiedenen Ansätze. Digitale Sicherheit verläuft auf mehreren Ebenen, oberste Priorität hat dabei die Infrastruktursicherheit.

 

Und wie bringt man jetzt ein Produkt aus den Life Sciences auf den Markt?

Dazu kann Dr. Vitor Viera der INOVA GmbH einiges verraten. Er kennt die fünf entscheidenden Schritte genau: Problemlösung aus Patientensicht, Finanzierung, Bildung eines interdisziplinären Teams, Berücksichtigung der Gesetzeslage bei der Ausarbeitung des Business-Models sowie Unterstützung durch Förder- und Accelerator-Programmen sowie Marktkenner. Im Interview mit dem Geschäftsführer des Dienstleisters für Innovationsmanagement und Softwareentwicklung in Heidelberg konnte ich Einblicke in das Thema Innovationsmanagement in der Gesundheitsindustrie gewinnen – von Chancen, Hemmnissen und riesigen Wachstumspotenzialen.

 

 

Den Artikel dazu finden Sie hier: Innovationsmanagement in Life Sciences – Inova DE liefert Einblicke